Ein weiterer Junge macht Druck: Will Steinhöfer weg?
Heute in der FAZ durfte wieder Herr Steinhöfer, genannt Steini, Aussagen zu seiner jetzigen Lebenssituation beantworten. Das zweite Interview innerhalb von 1 1 /2 Wochen mit dem Nicht-Österreicher. Bereits in der FR hat er Ende August ein wenig über sein Leid geklagt. Gute Präsenz in den lokalen Medien.

...dass ich gar keine Rolle spiele, damit habe ich nicht gerechnet. Der Frust ist groß.
Wie geht der junge Kerl jetzt damit um?
Mit wem sprechen Sie über die Situation? Mit meiner Familie, meiner Freundin und meinem Berater.
Klar. Denn für ihn kann es so nicht weitergehen:
Ich bin jung, 23 Jahre alt und brauche Spielpraxis [..] Es ist nun das erste Mal, dass ich mal so richtig weg vom Fenster bin. [..] Wenn es für mich bei der Eintracht keine Perspektiven gibt, dann muss ich eben andere Wege gehen.
Daher auch das Gespräch mit dem Berater.
Eigentlich ist es ja schade, dass sich der Junge momentan nicht weiter bei der Eintracht entwickeln kann. Dabei kann ich Skibbe mehr als verstehen. Bereits letzte Saison sind die 32 Spiele für Steini nur zusammengekommen, weil von der Bank nun wirklich keine Alternativen gekommen sind oder die Alternativen es beim knochigen Friedhelm schwierig hatten. Allein die Standard-Stärke dürfte in der Bundesliga nicht ausreichen, einen Platz in den ersten Elf zu beanspruchen.
Von der Bank wäre Steinhöfer für die Eintracht in dieser Saison sicherlich wertvoll, insbesondere um über seine Standards einem Spiel vielleicht doch nochmal Leben einzuhauchen. Aber sich bereits nach dem 4 Spieltag zum zweiten Mal doch so heftig über die eigene Behandlung zu äußern, lässt mich ein wenig zweifeln. Der Junge ist 23. Klar braucht man Spielpraxis. Aber sollten die Spieler sich nicht auch mal an ihre eigene Nase greifen und versuchen, sich aufzudrängen und bereitzustehen, wenn eine Chance kommt?

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