Der leitende Angestellte übt Druck aus? Zurecht?
Heute in der Mittagsstunde erreichte Frankfurt die Meldung: Skibbe droht mit Rücktritt. In einem internen Kreis soll Skibbe verkündet haben, dass er im Sommer zurücktritt, wenn sich nicht's ändere, will Sundermann von der Bild wissen.
Der interne Kreis setzte sich wohl aus hr und FR-Journalisten zusammen. Denn kurze Zeit später beim Hessischen Rundfunk: "Wir sind in einer Situation, in der Eintracht Frankfurt nicht mehr in der Lage ist, sich zu entwickeln", so Skibbe im hr. Insbesondere die derzeitige Verletzenmisere führte er als Hindernisan: "Der Kader ist ausgedünnt. Ich mache mir große Sorgen. Wir gehen gehandicapt in die Rückrunde." (FR). Dort weiter: "Perspektivisch wird man nicht vorankommen. Es ist keine Entwicklung mehr möglich. Auch in der kommenden Saison wird es nicht besser."Von Bruchhagen ist dagegen, wie so oft, unmittelbar nach solchen Äußerungen seines leitenden Angestellten keine Aussage zu entlocken. Was will uns der Herr Trainer mit diesen Äußerungen sagen? Insbesondere nachdem die Eintracht die Vorrunde so gut wie schon lange nicht mehr abgeschlossen hatte?Ich bin ein wenig verwundert, ob dieses anscheinend nicht emotionalen (wie nach dem Spiel gegen Leverkusen), sondern rational geplanten Ausbruchs und der Aussagen des Übungsleiters. Will er zu einer Diskussion über die Führungsspitze des Vereins anregen, sich jetzt bereits für eine möglicherweise schlechte Rückrunde entschuldigen oder hat er einen lukrativen und interessanteren Arbeitgeber im Auge? Fragen über Fragen.

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