Eintracht Frankfurt Blog

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Alle Adler und Adlerartigen finden hier Aktuelles, Meinungen und sonstige Schnipsel rund um unseren Verein. Aber Achtung: Strikt subjektiv und irrational. 

„Ich weiß nicht, was Skibbe eigentlich will“

Ich war schon lange in Kontakt mit Felix Magath vom FC Schalke, und bei keinem der ersten drei Gespräche, die wir geführt haben, war Michael Skibbe dabei. Warum sollte er auch? Wir führen auch mit anderen Vereinen Gespräche. Die des Trainers mit Spielern stehen erst dann an, wenn sich die Vereine geeinigt haben.

Der allmächtige Bruchhagen zeigt Skibbe, wo der Hammer hängt.

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Dortmund sieht die Eintracht als Aufbaugegner

Sahin: „Wir werden gegen die Eintracht beweisen, dass das nur ein Ausrutscher war. Unsere Mannschaft hat genug Potential, um zu einem neuen Höhenflug anzusetzen.
Subotic: „In Stuttgart haben wir nicht richtig in die Zweikämpfe gefunden. Doch gegen Frankfurt werden wir zeigen, aus welchem Holz wir wirklich geschnitzt sind. Ein Sieg ist Pflicht – auch wenn‘s ein Drecksspiel wird.

So einfach wird das also mit dem Start einer neuen Siegesserie, wenn die Eintracht am Sonntag in der Veltin-Arena äh Westfalenhalle ran darf. Gut, bei uns sind ja auch gefühlt 3/4 des Kaders verletzt.

Grund genug für den gesunden Rest sich am Sonntag gegen diese überaus durchschnittliche Mannschaft richtig ins Zeug zu werfen, um es diesem nervenden Klopp und der schwarz-gelben Bagage zu zeigen.

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Wilde Tage bei unserer Eintracht

Bei der grauen Maus, die sich, sagen wir mal, mit merkwürdig, glücklichen aber erfolgreichen Fussball mittlerweile auf dem 7. Platz der Bundesliga wiederfindet, sind die wilden Tage ausgebrochen. Kein Tag ohne Schlagzeile.

Und heute überschlagen sich die Ereignisse:
  • Der ewige Oka, 35 Jahre alt, will es nochmal wissen. Der Mann, der seit 1991 bei der Eintracht ist, hat das schon erstaunliche Vertragsverlängerungsangebot von Bruchhagen über 2 Jahren ausgeschlagen. Wie bereits länger bekannt ist, will Red Bull New York Nikolov in die USA locken. Keiner dachte auch nur annähernd, dass Oka das reizen würde. Oder ist alles ein Nebenkriegsschauplatz im Vertragspoker mit Heribert, der laut FFH jetzt davon ausgeht, dass Oka im März wechseln wird. Egal. Wenn es Oka in den Big Apple zieht, wünsche ich ihm viel Glück und Spaß. Das wird sicherlich nochmal eine interessante Herausforderung.
  • Christoph Preuss, unsere Nummer 20, kämpfte sich Monat um Monat zurück. Dann erneut eine Verletzung heute im Training. BILD sagt Meniskuss-Einriss. Offenbar will sich Preuss selbst morgen in einer Pressekonferenz erklären, was man eigentlich als äußerst schlechtes Omen für seine sportliche Zukunft interpretieren könnte. Hoffen wir trotzdem mal das Beste. 
  • Und dann das Thema Halil Altintop. Offenbar ist/war man in Verhandlungen mit Schalke schon recht weit fortgeschritten. Ausleihe bis Sommer, laut BILD wollte Schalke sogar ein Teil des üppigen Gehalts weiterzahlen. Soweit so gut. Ein Stürmer, wenn günstig und ohne lange Bindung, hätte wohl jeder Eintracht Anhänger gerne ab sofort zusätzlich im Kader der Eintracht gesehen. Insofern wäre der Deal hervorragend. Nur die Vollzugsmeldung fehlt mal wieder und Gedanken an unseren fast-algerischen Nationalstürmer Rafik Djebbour kommen auf, dessen Verpflichtung sich auch wieder zerschlug.
Das zum allseits beliebten Fussball-Konjunktiv. Ggf. wird hinter die ein oder andere Meldung heute oder morgen ein Ausrufezeichen gesetzt werden können.

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Unser Neuer: Ricardo Clark

Die offizielle Bestätigung gibt es noch nicht. Aber er durfte heute schonmal mittrainieren. Ricardo Clark, amerikanischer Nationalspieler. Seines Zeichens eher ein Sechser, weniger ein Stürmer. Aber vielleicht tut er uns ja trotzdem gut. Hinlangen kann er zumindest ja, was er schon mal Gattuso und folgendem netten Mitspieler gezeigt hat:

Der 26jährige hat 25 Nationalmannschafts-Auftritte, unter anderem auch im Confed-Cup, wo er ein passablen 6er gab. Jetzt steht nur noch der medizinische Check an, ob Clark auch nicht direkt mit anderen Kollegen an Reha-Maßnahmen teilnehmen darf, sondern uns ggf. direkt schon gegen Nürnberg verstärkt. 

Aber warum noch ein Sechser, könnte man fragen. Gut, er ist kostenlos in der Ablöse. Wie viel der Gute monatlich aufs Konto bekommt, weiß man nicht, aber so wie Heribert momentan drauf ist, wird es nicht sonderlich viel sein. Da Bajramovic bis zum Ende der Saison ausfällt, ist natürlich ein wenig Platz im defensiven Mittelfeld. Aber mit Preuss kommt ein erfahrener Haudegen langsam zurück. Auch Jung und Titsch-Rivero könnten diese Position sicherlich begleiten.

Insofern lasse ich mich gerne von der überragenden Fähigkeit überzeugen, sehe den (möglichen) Transfer als nicht zwingend notwendig an.

Sein Spielerprofil bei der MLS

Nachtrag:

Hier auch noch ein Video vom Confed-Cup mit einer Männergrätsche gegen Weichei Gattuso:

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Der Konter des Vorstands - was ist mit unseren Youngstern

Bruchhagen: "Wir haben Michael Skibbe ja damals auch verpflichtet, weil er mir sein Engagement mit der Ausbildung junger Spieler schmackhaft gemacht hat." Eine Spitze gegen die 44-Jährigen. Denn alle jungen Spieler blieben bisher außen vor.

Keine großen Namen, keine gestandenen Spieler, keine Transfers bei der Eintracht. Skibbe ist, wie ganz Fussball-Deutschland weiß, angepisst.
Doch jetzt holt der Vorstand völlig zurecht auch mal einen Pfeil aus dem Köcher. Was ist mit der Kernkompetenz, die man und die sich der Ü bungsleiter selbst so gerne zugesteht. Was ist mit unseren Youngstern?

Die Eintracht war in den letzten Jahren zumindest teilweise immer recht jung bestückt. Ochs, Meier, Russ haben sich bis jetzt gerettet, können aber auch nicht mehr zum Kreis der Frischlinge gezählt werden. In unserer U23, teilweise im Training, ab und an auf der Bank und noch seltener auf dem Platz der Profis sieht man Jung, Titsch-Rivero, Alvarez, Tosun und Tsoumou. 

Ist es fehlender Mut oder doch fehlende Qualität unserer Jungen, die Skibbe nur nach gestandenen Spieler schreien lässt?

Gerade Jung hatte viele überzeugt nur den Trainer nicht. Und der dezimierte Sturm kann sich gleich auf 3 junge Herausforderer freuen. Gib Dir einen Ruck, Michi, lass auch mal die Jugend ran. Wenn es nicht klappen sollte, kannst Du ja auf Dein gut vorbereitetes Ausredenszenario zurückgreifen.

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Vor dem Spiel Eintracht - Bremen - der FR-Podcast zum Spiel

FR versucht sich wieder im Bereich Podcast. Sicherlich noch ein wenig verbesserungswürdig, aber es wäre schön, wenn daraus ein wöchentliche Reihe würde.

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Der leitende Angestellte übt Druck aus? Zurecht?

Heute in der Mittagsstunde erreichte Frankfurt die Meldung: Skibbe droht mit Rücktritt. In einem internen Kreis soll Skibbe verkündet haben, dass er im Sommer zurücktritt, wenn sich nicht's ändere, will Sundermann von der Bild wissen.

Der interne Kreis setzte sich wohl aus hr und FR-Journalisten zusammen. Denn kurze Zeit später beim Hessischen Rundfunk: "Wir sind in einer Situation, in der Eintracht Frankfurt nicht mehr in der Lage ist, sich zu entwickeln", so Skibbe im hr. Insbesondere die derzeitige Verletzenmisere führte er als Hindernisan: "Der Kader ist ausgedünnt. Ich mache mir große Sorgen. Wir gehen gehandicapt in die Rückrunde." (FR). Dort weiter: "Perspektivisch wird man nicht vorankommen. Es ist keine Entwicklung mehr möglich. Auch in der kommenden Saison wird es nicht besser."

Von Bruchhagen ist dagegen, wie so oft, unmittelbar nach solchen Äußerungen seines leitenden Angestellten keine Aussage zu entlocken.

Was will uns der Herr Trainer mit diesen Äußerungen sagen? Insbesondere nachdem die Eintracht die Vorrunde so gut wie schon lange nicht mehr abgeschlossen hatte?

Ich bin ein wenig verwundert, ob dieses anscheinend nicht emotionalen (wie nach dem Spiel gegen Leverkusen), sondern rational geplanten Ausbruchs und der Aussagen des Übungsleiters. Will er zu einer Diskussion über die Führungsspitze des Vereins anregen, sich jetzt bereits für eine möglicherweise schlechte Rückrunde entschuldigen oder hat er einen lukrativen und interessanteren Arbeitgeber im Auge?

Fragen über Fragen.

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Abgelegt unter  //   Skibbe  

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Der Weihnachtsmann hat unseren Skibbe vergessen

Skibbes Wünsche vorerst unerfüllt

Während die Profis von Eintracht Frankfurt die Beine hochlegen, macht sich Trainer Michael Skibbe Gedanken über seinen Kader. Mit einem Amanatidis-Ersatz rechnet er nicht. Und auch seinen Wunschspieler hakt er ab.

Armer Skibbe. Nie macht der Bruchhagen das, was er machen soll. Ein Stürmer, einen offensiven Mittelfeldspieler. All das wird es wohl nicht geben zu Beginn der Rückrunde. Auch Abgänge sind derzeit nicht in Sicht. Und damit bleibt das Finanzielle das Problem bei Neuverpflichtungen. Erst im Sommer laufen Verträge aus, die ein Spielraum für Verpflichtungen von Rang ermöglichen.

Dabei ist Skibbe selbst mit dem erzielten Hinrundenergebnis zu einem guten Stück verantwortlich dafür, dass im Vorstand derzeit keine Notwendigkeit für Neuverpflichtungen gesehen wird. Lieber konzentriert man sich dort offenbar schon auf die kommende Saison. Verlängerungen von Verträgen stehen an, Spycher und Meier, die ohne Konkurrenz im Kader und daher unersetzlich sind.

Fest steht auch, die nächsten Einkäufe müssen sitzen. Eintracht kann es sich nochmal erlauben, Millionen für Spieler und lange Verträge zu riskieren, die die Mannschaft nicht weiterbringen.

Devise und Hoffnung: Bringen wir die Saison mit 40+ rum und im Sommer holen wir uns zwei Kracher.

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Da haben sich alle noch verstanden

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Eintracht Beton gegen Mainzer Spaß

EintrachtDa kamen die lustigen Mainzer und wollten auch beim Nachbarn in Frankfurt gewinnen, um weiterhin oben bei den internationalen Plätzen mitzumischen. Schön sah es teilweise aus, was die Jecken da gekickt haben. Nur war die Eintracht an diesem Tag schlauer.

Trotz Heimspiel erwartete man die Pfälzer weit in der eigenen Hälfte und lief dort auf die massierte, betonierte und aggressive Eintracht-Abwehr auf, die Ivanschitz zur Verzweiflung und Bancé in Rage brachte.

Chris und Russ lösten das ganze überwiegend durch ihr fussballerisches Geschick, wenn auch ab und an glücklich und mit Unterstützung durch Reaction-Oka oder unfähige Mainzer. Spycher wiederum wackelte wieder vermehrt, konnte sich aber in der 2. Hälfte fangen. Und Franz beschränktes fussballerisches Talent mündete doch in einigen gefährlichen Angriffen über die Mainzer linke Seite. Jedoch führte Franz’ psychologischen Fähigkeiten insbesondere in der zweiten Halbzeit zur Kopfblockade bei einigen Mainzer Spielern, Ersatzbankdrückern und Manager und Trainern, mit der Folge, dass sich die Jungs gar nicht mehr so richtig auf Fussball konzentrieren wollten.

Wie man den Typ hassen kann, wenn er in der gegnerischen Mannschaft spielt, hat die Eintracht ja öfters in den A5-Derbys gegen Karlsruhe zu spüren bekommen. Wenn er in den eigenen Reihen aufläuft, ist er insbesondere bei einem solchen Spiel trotz arg limitierten Kickerei-Talent nahezu unersetzbar.

Die Redaktion, die seit 15.00 am Samstag nachmittag ordentlich dem Pils-, Ouzo- und Jägermeistegenuss fröhnte, nahm den Sieg zum Anlass, die Flüssigkeitszufuhr auch nach Spielschluss nicht abreißen zu lassen und begab sich umgehend in die Spaßzentrale am Hauptbahnhof, das Kronprinzeneck. Zu den Klängen von Peter Maffay wurde das taktische Konzept erneut anaylisiert. Auch der Jägermeister-Taktiktisch offenbarte, dass Skibbe dem bisherigen Taktik-Fuchs Tuchel heute ein Schnippchen geschlagen hat. Mit so einem defensiven Eintracht-Beton hat man wohl in der Pfalz nicht gerechnet.

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